Wer in Österreich selbständig von zu Hause arbeitet, sollte das Arbeitsplatzpauschale 2026 nicht übersehen. Gerade für freie Berufe und hybride Erwerbsmodelle ist es oft relevanter als gedacht.
Das österreichische Arbeitsplatzpauschale bleibt 2026 ein wichtiges Thema für Selbständige, die kein steuerlich anerkanntes Arbeitszimmer haben, aber regelmäßig von zu Hause aus arbeiten. Das kleine Arbeitsplatzpauschale beträgt 300 Euro pro Jahr, das große Arbeitsplatzpauschale 1.200 Euro pro Jahr. Maßgeblich ist unter anderem, ob außerhalb der Wohnung ein anderer Raum für eine aktive Erwerbstätigkeit zur Verfügung steht und wie hoch andere aktive Einkünfte sind. Für 2026 liegt die relevante Grenze bei 13.539 Euro.
Anwälte mit Nebentätigkeiten, Gutachter, Schriftsteller, Berater, Kreative, IT-Selbständige, Ärzte mit ergänzender Vortragstätigkeit oder Start-up-Gründer in der Aufbauphase arbeiten oft zumindest teilweise von zuhause. Genau dort wird Geld verschenkt, wenn das Pauschale nicht sauber mitgedacht wird.
usätzlich können beim kleinen Arbeitsplatzpauschale ergonomisch geeignete Möbel bis zu 300 Euro pro Jahr berücksichtigt werden. Auch das wird in der Praxis häufig übersehen.
Unsere Einschätzung:
Im Vergleich zu vielen Standard-Steuernews ist das Arbeitsplatzpauschale kein „großer Aufmacher“, aber für Mandanten oft ein sehr konkreter Vorteil. Gerade bei kleineren Unternehmen und freien Berufen zählt nicht nur die große Gestaltung, sondern auch die Summe der sauber genutzten Alltagsregelungen.
Call to action:
Wir prüfen gerne, ob bei Ihrer selbständigen Tätigkeit das kleine oder große Arbeitsplatzpauschale in Betracht kommt.
